Kooperationen

Netzwerkarbeit

Unsere Kooperationen

Studierende und Absolvent:innen der HGE werden unmittelbar von der Vielfalt bestehender institutioneller Kooperationsstrukturen profitieren.

Der Träger der HGE, die Akademie der Gesundheit Berlin/Brandenburg e.V. (AdG), generiert durch eine eng verzahnte Netzwerkarbeit mit seinen langjährigen Mitglieds- und Kooperationspartnern einen ausgewiesenen Mehrwert für das Gesundheitswesen im Land Brandenburg. Dieser Tradition folgen sowohl das Leitbild der HGE als auch der von der Hochschule gewählte Leitspruch „Impulse für Brandenburg“. Die HGE schließt für die Sicherung der praktischen Studienanteile sowie für die Weiterentwicklung von Forschung und Lehre Kooperationen mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kliniken, Reha-Zentren, Praxen sowie kleinen und mittleren Unternehmen in der Region.

In Bezug auf mögliche Weiterbildungsangebote werden zunächst insbesondere regionale Bedarfe aus den Mitgliedsunternehmen und von den Kooperationspartnern aufgegriffen und in entsprechende Weiterbildungs- und Studienangebote integriert und später entsprechend um überregionale Bedarfe erweitert.

Die gesundheitswirtschaftlichen Praxispartner der HGE i.G. repräsentieren die verschiedenen Settings der Patientenversorgung (ambulante, teilstationäre sowie stationäre Akut- und Langzeitversorgung, rehabilitative Versorgung). Eine sektorenübergreifende Vernetzung bewirkt, dass Innovationen unmittelbar im Versorgungsprozess ankommen und verstetigt sowie gemeinsam mit Praxispartnern weiterentwickelt werden können. Eingebettet in diesen Kontext wird die HGE an einer besseren Verzahnung der Versorgungssysteme mitwirken können, um neben der Erhöhung der Patient:innensicherheit auch die Versorgungsqualität an den Schnittstellen in und zwischen den Versorgungssystemen zu verbessern.

Studierende und Absolvent:innen der HGE werden unmittelbar von der Vielfalt bestehender institutioneller Kooperationsstrukturen profitieren. Die kooperierenden brandenburgischen Gesundheitseinrichtungen können darauf vertrauen, einen Teil ihres dringend benötigten Fachkräftenachwuchses künftig auch abseits der Berliner Metropolregion aus dem Pool der Studierenden der HGE rekrutieren zu können und werden dementsprechend geeignete Möglichkeiten für die praktischen Studienphasen bereitstellen.

Weitere Informationen

Bei der Verzahnung der drei Lernorte kommt der Lernortkooperation eine tragende Rolle zu. Für die in das Studium integrierten Praxiseinsätze werden von Seiten der Hochschule mit allen kooperierenden Einrichtungen entsprechende Kooperationsverträge geschlossen. Durch ein einrichtungsüberreifendes gemeinsames Konzept (kooperatives Curriculum) für die berufspraktischen Studienphasen wird die Ausbildungsqualität gesichert und eine Effizienzsteigerung im Ausbildungsgeschehen ermöglicht.

Ein regelmäßiger von Seiten der Hochschule organisierter Austausch findet im Rahmen von Bildungsdialogen und Praxisanleitungskonferenzen statt. Diese sichern die gezielte Abstimmung von Lehr- und Lerninhalten und unterstützt das Transferlernen der Studierenden. Die Ergebnisse finden sich im Praxiscurriculum der Hochschule wieder.

Bereits im Rahmen der Gründung ermöglicht der Bildungsdialog den Aufbau bedarfsgerechter Studiengänge. Er erfolgt hierbei im Rahmen regelmäßig stattfindender Konferenzen mit den Kooperationspartnern. Ein weiterer inhaltlicher Austausch sowie die laufende Bedarfsermittlung wird darüber hinaus im Rahmen von Fachbereichsdialogen und Symposien erfolgen, die die HGE regelmäßig durchführen wird. Die unterschiedlichen Professionen werden bereits im Rahmen ihrer Ausbildung nicht nur miteinander ins Gespräch, sondern vor allem ins gemeinsame praxisnahe Handeln gebracht.

Durch Kooperation mit Projektträgern des Erasmus+ Förderprogramms für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union, wird die HGE die studentische Mobilität von Studierenden wie auch des eigenen Personals fördern können.

Die internationalen Kooperationen der HGE folgen unter anderem der Strategie, Studierenden aus dem asiatischen Raum eine hochschulische Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf zu ermöglichen, so dass weiteres Fachpersonal für das Land Brandenburg gewonnen werden kann. Über die im Rahmen der 2019 initiierten ‚Konzertierten Aktion Pflege‘ des Bundesministeriums für Gesundheit lassen sich Pflegepersonen aus dem Ausland gezielt für Brandenburg anwerben und von der HGE qualifizieren.

Aufbauend auf intensiven Kooperationsbeziehungen, die der Trägerverein AdG seit mehreren Jahren zu Hochschulen in Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt und Wien pflegt, beabsichtigt die HGE, sich zu einem attraktiven Studien- und Wissenschaftsstandort zu entwickeln, der unter anderem auch für internationale Studierende zum Anlaufpunkt werden soll. Weitere internationale Kooperationsbeziehungen befinden sich in Planung und Abstimmung und zielen auf gemeinsame Partizipation an Lehr-, Forschungs- und Transferprojekten im Sinne verbesserter Gesundheitsversorgung ab.

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